Imkerei Schwenke Honig wie Samt und Seide aus Krefeld
                    Imkerei Schwenke     Honig wie Samt und Seide aus Krefeld

Imkerei Schwenke

Unsere Hobbyimkerei ist in Krefeld, am schönen Niederrhein, beheimatet. Die Bienenstöcke stehen in den Krefelder Stadtteilen Oppum, Traar, Hüls und an den Niepkuhlen jeweils in privaten Gärten, in Kleingartenanlagen oder im Naturschutzgebiet Hülser Bruch. Unser Honig kommt daher garantiert aus Krefeld.

Wir wandern keine Trachten (wie z.B. Raps oder Tanne) an, sondern sind standorttreu. D.h., dass wir ausschließlich Mischhonige anbieten: Frühjahrshonig und Sommerhonig und ggf. Linden- und Waldhonig.

Wie entsteht Honig?

 

Der von den Bienen gesammelte Nektar aus Blüten und Honigtau wird schon beim Aufnehmen von den Sammelbienen mit den wichtigsten Enzymen versetzt, die, gemeinsam mit den Blütenpollen, unseren Honig so wertvoll machen. Die Arbeitsbienen fügen im Bienenstock noch weitere Enzyme hinzu und reduzieren auch den Wassergehalt. Dann erst spricht man von Honig. Geerntet wird der Honig erst, wenn der Wassergehalt deutlich unter 18% liegt. Das verbessert die Haltbarkeit und verhindert ein Gären des abgefüllten Honigs.

 

Ist Honig immer flüssig?

 

Der in unseren Breitengraden geerntete Honig ist bei der Ernte erst flüssig, kristallisiert dann allerdings früher oder später aus und bildet große Zuckerkristalle. Kristallisierter Honig ist eine harte und feste Masse, ist kaum noch aus dem Glas zu bekommen und geschmacklich auch nicht jedermanns Sache. Deshalb „rühren“ die meisten einheimischen Imker ihren Honig, um eine Kristallisation zu verhindern und eine feincremige Konsistenz zu erreichen. Dabei sind imkerliche Sorgfalt und handwerkliches Geschick nötig, damit sich die Kristalle an den Ecken abschleifen und sich nicht mehr untereinander verbinden können. Unsere Honige sind alle feincremig gerührt, zergehen auf der Zunge und entfalten optimal ihre feinen Aromen. Während der Erntezeit (Mai bis Juli) können Sie jedoch auch flüssigen Honig vorbestellen.

 

Unsere Betriebsweise oder: Wie arbeiten wir?

 

Wir lieben unseren Honig, und trotzdem steht - wie bei den meisten Imkern - nicht der Honigertrag im Vordergrund, sondern die Bienen. Für uns ist es das Wichtigste, dass es unseren Bienen gut geht! Wir hinterfragen daher immer wieder die Art und Weise, wie wir mit den Bienen umgehen und was wir verbessern können. Wir haben uns dabei von den Vorgaben des Demeter Bio-Verbands inspirieren lassen:

 

- Das Bienenvolk (auch "Bien") wird als Ganzheit betrachtet und ist der Mittelpunkt der gesamten Imkerei.

 

- Wir imkern in einer Großraumbeute, d.h. der Königin steht ein großer ungeteilter Brutraum für ihr Brutgeschäft zur Verfügung.

 

- Die Königin darf sich frei bewegen, und ihr werden weder die Flügel geschnitten noch wird sie markiert.

 

- Die Bienenbeute (Bienenwohnung) ist aus unbehandeltem Holz.

 

- Drohnen (männliche Bienen) werden als elementar für das Volk und die genetische Vielfalt angesehen und nicht durch Eingriffe künstlich dezimiert. Das ist wichtig für die Harmonie im Volk und die Vermehrung von gesunden und regional angepassten Honigbienen.

 

- Das Bienenvolk baut auf natürliche Art und Weise seine Waben aus. Es werden keine vorgefertigten Wabenplatten vorgegeben, sondern nur s.g. Anfangsstreifen. Das kommt dem natürlichen Bautrieb der Bienen entgegen, garantiert die Reinheit des Wachses und verhindert Bienenkrankheiten.

 

 - Die Behandlung gegen die Varroamilbe (ein Bienenschädling und Parasit) wird mit abbaubaren natürlichen Behandlungsmethoden durchgeführt.

 

 - Die Vermehrung der Bienenvölker geschieht über den natürlichen Schwarmtrieb und Schwarmvorwegnahme.

 

-  Wir benutzen Ökostrom über eine eigene kleine Solaranlage und von EWS Schoenau.

 

-  Wir sparen Fahrtstrecken und haben nur regionale Bienenstandorte in und um Krefeld.

 

-  Wo immer machbar verzichten wir auf Kunstoffprodukte, z.B. bei den Honigglasdeckeln, den Bienenbeuten, Abfüll- und Lagertanks.

 

„So ist die wesensgemäße Bienenhaltung nichts Fertiges, sie ist kein Rezept oder gar eine Imkerei nach Vorschriften. Sie folgt einem undogmatischen, innerem Leitbild, welches sich jeder nur selbst durch die Frage nach dem Wesen des Bienenvolkes erarbeiten kann. So bleibt die wesensgemäße Bienenhaltung in Entwicklung. Ihre Grundsätze sind in verschiedenen Bienwohnungen und Betriebsweisen realisierbar."
Mellifera e.V., Initiative für Biene, Mensch, Natur