Imkerei Schwenke Honig wie Samt und Seide aus Krefeld
                    Imkerei Schwenke     Honig wie Samt und Seide aus Krefeld

Familienimkerei Schwenke

Unsere Hobby- und Familien-Imkerei ist in Krefeld, am schönen Niederrhein, beheimatet. Die Bienenstöcke stehen in den Krefelder Stadtteilen Bockum, Oppum, Traar und Hüls jeweils in privaten Gärten, in Kleingartenanlagen oder im Naturschutzgebiet Hülser Bruch. Unser Honig kommt daher garantiert aus Krefeld.

Wir wandern keine Trachten (wie z.B. Raps oder Tanne) an, sondern sind standorttreu. D.h., dass wir ausschließlich Mischhonige anbieten: Frühjahrshonig und Sommerhonig und ggf. Waldhonig.

 

Das Wichtigste ist für uns, dass es unseren Bienen gut geht! Wir hinterfragen daher immer wieder die Art und Weise, wie wir mit den Bienen umgehen und was wir verbessern können.

Aus diesem Grund stellen wir seit Ende 2017 auch unsere Betriebsweise nach und nach um. Bisher haben wir auf dem s.g. Zandermaß und nach den Vorgaben der bekannten Bienenwissenschaftler Dr. Liebig und Dr. Aumeier geimkert. Mit der Zeit waren wir aber nicht mehr glücklich mit dieser Art der Imkerei, die  zwar einfach ist ("Einfach imkern"), aber eher den Imker und nicht den Bien (die Gesamtheit des Bienenvolkes) an erste Stelle stellt. Daher haben wir nach Alternativen gesucht und sind auf die "Wesensgemäße Bienenhaltung", wie sie vom Demeter-Bioverband empfohlen wird, gestoßen. Wir haben uns dann 2017 dazu entschlossen, unseren gesamten Betrieb nach und nach dahingehend umzustellen.

 

Ob wir allerdings in den nächsten Jahren auch ein Bio-Siegel anstreben, wissen wir noch nicht. Die Kosten für eine entsprechende Zertifizierung und die jährlichen Kontrollen sind hoch.

 

Die Änderungen werden wohl noch so manches Jahr dauern - wir lernen ja noch - und wesengemäße Bienenhaltung ist gut für den Bien, aber auch anspruchsvoll für den Imker!

 

Aber, einige Grundvorraussetzungen für die wesensgemäße Imkerei haben wir schon umgesetzt:

 - Die Umstellung von zwei Bruträumen auf einen großen Brutraum ist so gut wie abgeschlossen. D.h. die Königin muss nicht mehr zwischen verschiedenen Etagen wechseln.

 - Drei Viertel unserer Völker sind nun sowohl im Brut wie auch im Honigraum auf Naturwabenbau umgestellt (dafür wurde extra eine neue Honigschleuder angeschafft). Der Rest der Völker folgt im Laufe von 2019.

 - Die Bienenwohnungen waren auch vorher schon aus unbehandeltem Holz, und für die Varroabehandlung haben wir immer abbaubare natürliche Behandlungsmethoden genutzt.

 - Drohnenbrut zur Varrobehandlung wird bei uns nicht mehr entfernt - es lebe der Drohn!

 - Wurde bisher über Einwabenableger vermehrt, gehen wir mehr und mehr dazu hin, über den natürlichen Schwarmtrieb und die Schwarmvorwegnahme zu vermehren.

 - Zur Wintereinfütterung der Bienen, wird ein großer Teil des eingetragenen Honigs im Volk belassen, der Rest wird durch eine Zucker/Honig/Tee/Salz Mischung zugeführt.

 

Die Liste unten stellt die  Vorgaben von Mellifera e.V. und Demeter-NRW dar und ist unser angestrebtes Ziel in den nächsten Jahren. Dafür werden wir uns in diversen Seminaren und im Austausch mit Kollegen weiterbilden und vor allem weiter mit und von den Bienen lernen.

 

Von der Demeter-NRW Seite (www.demeter-nrw.de/imkereien.php):

  • das Bienenvolk wird als Ganzheit betrachtet, der BIEN wird in den
    Mittelpunkt gestellt
  • das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
  • nicht die Flächenbegrenzung und die Nahrungsgrundlage sind ausschlaggebend
    sondern ausschließlich die Betriebsweise und die Berücksichtigung der
    elementaren Lebensformen, wie Schwärmen und Wachsschwitzen
  • natürliche Materialien der Bienenbehausung: Stroh, Lehm, Holz
  • ungeteilter Brutraum
  • Vermehrung erfolgt über den Schwarmtrieb
  • Königin in Freiheit lassen, keine Flügelbeschneidung, keine Absperrgitter
  • Naturwabenbau
  • Drohnen beachten, Gewährleistung der genetischen Vielfalt
  • Honig ins Volk (10% Fütterung mit Zusatz von Tees und Salz)
  • abbaubare natürliche Varroabehandlungsmethoden
  • extensive, eingriffsarme Bienenhaltung
  • den Wärmehaushalt des Biens beachten

 

So ist die wesensgemäße Bienenhaltung "nichts Fertiges, sie ist kein Rezept oder gar eine Imkerei nach Vorschriften. Sie folgt einem undogmatischen, innerem Leitbild, welches sich jeder nur selbst durch die Frage nach dem Wesen des Bienenvolkes erarbeiten kann. So bleibt die wesensgemäße Bienenhaltung in Entwicklung. Ihre Grundsätze sind in verschiedenen Bienwohnungen und Betriebsweisen realisierbar."

Mellifera e.V., Initiative für Biene, Mensch, Natur